Feilen, polieren, sägen und kleben: Mit Hilfe von zehn Auszubildenden der Firma Elkamet fertigten die Biedenkopfer Ferienspiel-Kinder ihr eigenes Namensschild. 
Feilen, polieren, sägen und kleben: Mit Hilfe von zehn Auszubildenden der Firma Elkamet fertigten die Biedenkopfer Ferienspiel-Kinder ihr eigenes Namensschild.
27.07.2017

Kinder bringen Namen zum Leuchten

Ferienspiele bei Elkamet

Fest in Kinderhand war die Ausbildungswerkstatt der Firma Elkamet während des Ferienspiel-Tages. Zum fünften Mal hatte das Biedenkopfer Unternehmen während der Ferienpass-Aktion der Stadt Biedenkopf die Sechs- bis Zwölfjährigen zum tatkräftigen Entdecken eingeladen.

 

„Ich war letztes und vorletztes Jahr schon dabei, aber ich wollte unbedingt wieder mitmachen“, sagte der achtjährige Mario aus Kombach, der wie viele weitere Kinder schon zu den Stammgästen bei Elkamet gehörte. „Wir sehen das als schönes Kompliment für unser Angebot, wenn die Kinder gerne wieder zu uns kommen“, sagte Ausbildungsleiter Ralf Schmidt, der den Ferienspiel-Tag in der betriebseigenen Ausbildungswerkstatt organisiert hatte. Insgesamt zehn Auszubildende gingen den Kindern bei jedem Arbeitsschritt zur Hand. „Wir bauen unser eigenes Namensschild, bei dem eine Lampe eingebaut ist“, erklärte die siebenjährige Marie aus Biedenkopf. Dafür mussten die Kinder zunächst eine Platte aus Plexiglas in den Schraubstock spannen und die Ecken mit Feile, Schleifpapier und Polierpaste abrunden. Auf einem Blatt Papier zeichneten die Kinder jeden Buchstaben ihres Namens auf und legten eine Schnur darüber, mit deren gestreckter Länge sie einen Leuchtstab markierten und absägten. Die einzelnen Stücke wurden über einem Heißluft-Gebläse erwärmt und ließen sich anschließend zu dem jeweiligen Buchstaben biegen. „Jetzt kleben wir die Buchstaben einfach auf die Platte und darunter kommt eine LED-Lichtleiste“, erklärten Helene und Marlon, die gemeinsam mit den anderen Kindern zum Abschluss des Tages ihr selbst gebautes Namensschild präsentierten. „Die Kinder haben toll mitgemacht und bis auf ein paar kleine Abschürfungen beim Feilen ist alles gut gegangen“, sagte Ralf Schmidt, der das Engagement der Auszubildenden betonte: „Man merkt einfach, dass die Azubis begeistert bei der Sache sind, und das trägt natürlich zu der guten Stimmung bei den Ferienspielen bei.“