Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Austausch: Der Beirat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Marburg-Biedenkopf tagte bei Elkamet. Im Zentrum standen Fachkräfte, Innovation und die Stärkung der regionalen Wirtschaft.
Am 16. April 2026 fand die Beiratssitzung der WFG Marburg‑Biedenkopf bei Elkamet in Friedensdorf statt. Geschäftsführer Eberhard Flammer, selbst Mitglied des Beirats, begrüßte die Teilnehmenden und stellte das Unternehmen als einen der bedeutenden Arbeitgeber der Region vor.
Unter den Gästen waren Landrat Jens Womelsdorf, Bürgermeister Marco Schmidtke aus Dautphetal, Tobias Kurka, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, sowie Prof. Dr. Gerd Manthei von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), der das Kooperationsprogramm StudiumPlus mitbetreut.
In seiner Einführung betonte Eberhard Flammer die Bedeutung regionaler Bindung und praxisnaher Ausbildung. Die enge Zusammenarbeit mit der THM sei ein zentraler Baustein bei der Gewinnung und Entwicklung junger Fachkräfte. Heute arbeiten über 100 Ingenieurinnen und Ingenieure bei Elkamet, die ihren Bildungsweg über StudiumPlus oder die THM begonnen haben. Eberhard Flammer fasste es prägnant zusammen:
„Je mehr Beschäftigung wir haben, desto besser geht es uns.“
Im Anschluss übernahm Steffen Balzer, Geschäftsfeldverantwortlicher für den Bereich Behälter für Fahrzeuge, die Werksführung und gab den Gästen Einblicke in die Kunststoffverarbeitung – von der Aufbereitung des Rohmaterials bis hin zu den fertigen Behältern. Besonders aufmerksam verfolgten die Teilnehmenden die Vorstellung erster Bauteile eines neuen Produktes, der Fahrradabstellanlage, die derzeit am Standort Friedensdorf entsteht.
Das Treffen verdeutlichte, wie wichtig der regelmäßige Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik für die Zukunftsfähigkeit der Region ist. Elkamet bedankt sich bei der WFG Marburg‑Biedenkopf für den Besuch und das offene Gespräch über gemeinsame Perspektiven.